Windows-Komponentenspeicher aufräumen

November 22nd, 2024 by Jan Gabriel Leave a reply »

Im Ordner WinSxS sind die Dateien des Windows-Komponentenspeichers abgelegt. Sie unterstützen Windows-Updates und -Anpassungen. Mit jedem Windows-Update wird ein Eintrag zum Komponentenspeicher hinzugefügt. Dabei werden neue Komponenten neben älteren gespeichert, die sie möglicherweise überflüssig gemacht haben – ein gewisses Maß an Chaos ist also unvermeidbar. Um das zu beseitigen, bietet DISM zweierlei Möglichkeiten.

Die erste besteht darin, frühere Versionen von Update-Komponenten zu identifizieren und diese aus dem Component Store zu löschen. Das funktioniert mit folgenden Befehlen:

  • dism /online /cleanup-image /analyzecomponentstore
  • dism /online /cleanup-image /startcomponentcleanup

Auf diese Weise lassen sich typischerweise zwischen 2GB und 4GB Speicherplatz freischaufeln. Um diesen Wert noch einmal um 10 bis 20 Prozent zu steigern, haben Admins und Poweruser darüber hinaus auch die Option, alle überholten Versionen jeder Komponente im Komponentenspeicher zu entfernen:

  • dism /online /cleanup-image /startcomponentcleanup /resetbase

Dabei sollten Sie sich allerdings möglicher Komplikation dieser “Tiefenreinigung” bewusst sein: Nachdem Sie diesen DISM-Befehl ausführen, können vorhandene Update-Pakete nicht mehr deinstalliert werden. Bei Standalone-PCs gibt es eigentlich keinen Grund, letztgenannte Option zu fahren. Sie macht am meisten Sinn, wenn kuratierte Images bereitgestellt werden sollen.

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